Herzlich willkommen in Münchehof am Harz

 

Heimatverein Münchehof gestaltete einen „Lebendigen Advent“

Gemütlicher Abend bei Kerzenschein mit Musik und Geschichten

 

Es kam anders als geplant und dennoch gestaltete sich auch der diesjährige „Lebendige Advent“ des Heimatvereins wiederum als ein besonderer Höhepunkt in der Münchehöfer Vorweihnachtszeit. Immerhin waren weit mehr als 50 Mitglieder und Gäste der Einladung gefolgt. Wie berichtet, konnte die Feier diesmal wegen der durch vermehrte Holzabfuhr beeinträchtigten Wege und Straßen, aber auch wegen der angekündigten Witterungsverhältnisse,  nicht an der vereinseigenen Hütte im wildromantischen Pandelbachtal stattfinden. Sie wurde kurzerhand ins Dorfgemeinschaftshaus verlegt. Und das erwies sich als Volltreffer. Und so brachte der Vorsitzende des Heimatvereins, Dieter Pöppe, bereits bei seiner mit freundlichen Worten verbundenen Begrüßungsrede seine Freude über den guten Besuch zum Ausdruck und hieß insbesondere die Ortsbürgermeisterin Dorothea Uthe-Meier, den Ehrenvorsitzenden Joachim Pedroß, das Ehrenmitglied Ilse Bauerdorf und das Musikduo Emil und Klaus Beermann herzlich willkommen. Sein besonderer Dank galt den tüchtigen Helferinnen und Helfern, die das Dorfgemeinschaftshaus festlich geschmückt und so für ein sehr schönes Ambiente gesorgt hatten und mit Keksen, belegten Broten und den obligatorischen Getränken für das leibliche Wohl verantwortlich zeichneten

Eingeleitet wurde der sehr stimmungsvolle Abend mit dem gemeinsam unter musikalischer Begleitung von Emil und Klaus Beermann gesungenen Lied „Alle Jahre wieder“. Auch im weiteren Verlauf des Abends erklang noch so manches weihnachtliche Lied und das Musikduo wußte auch sonst mit einigen Musikstücken sehr zu überzeugen. Besondere Höhepinkte an diesem Abend waren aber auch die von dem Ehrenmitglied Ilse Bauerdorf vorgelesenen überwiegend lustigen Geschichten. Da ging es um einen Enkeltrick, der sich am Heiligen Abend dann aber auflöste und Enkel und Oma zueinander fanden oder auch um die zerbrochene Christbaumspitze, die dann durch den Großvater kurzerhand durch die Spitze der Pickelhaube aus der Zeit von Kaiser Wilhelm I. ersetzt wurde. Und so gestaltete sich ein recht kurzweiliger Adventabend, der mit vielen Kontakten und Gesprächen verbunden war und erst am späten Abend mit einer kleinen Ansprache durch Dieter Pöppe, der sich noch einmal namens seines Vereins für die gute Zusammenarbeit bedankte und allen gute Wünsche mit auf dem Weg gab, seinen Abschluss fand.